Aktuell

Änderung der Gottesdienstordnung und der Gottesdienstzeiten ab 08./09.10.2022

 

Liebe Gemeindemitglieder,

der Kirchengemeinderat hat in seiner Sitzung vor der Sommerpause eine leicht modifizierte Gottesdienstordnung und auch Änderungen der Gottesdienstzeit für die Vorabendmesse am Samstag probeweise bis Ende September 2023 beschlossen.

Die aktuell gültige Gottesdienstordnung stammte noch aus der Coronazeit und benachteiligte unter anderem insbesondere unsere Neckarwestheimer Gemeindemitglieder. Ein einfaches Zurück zur Gottesdienstordnung vor der Pandemie kam wegen besonderer Gottesdienstformen, die bei uns gefeiert werden, nicht in Frage.

 

Folgende Gottesdienstordnung gilt ab 8./9. Oktober 2022:

- Lauffen: sonntags immer um 10:30 Uhr (wie bisher)

- Flein: samstags 18:30 Uhr oder sonntags 09:00 Uhr oder 10:30 Uhr

- Talheim: samstags 18:30 Uhr oder sonntags 09:00 Uhr oder 10:30 Uhr

- Neckarwestheim: samstags 18:30 Uhr oder sonntags 09:00 Uhr oder 10:30 Uhr

- Abstatt: samstags 18:30 Uhr oder sonntags 09:00 Uhr oder 10:30 Uhr

- Ilsfeld: samstags 18:30 Uhr oder sonntags 09:00 Uhr oder 10:30 Uhr

- Untergruppenbach: samstags 18:30 Uhr oder sonntags 09:00 Uhr oder 10:30 Uhr

 

Wie Sie der obigen Auflistung entnehmen können, sind die Vorabendgottesdienste am Samstag künftig immer um 18:30 Uhr. Für die wechselnden Gottesdienste in Ilsfeld, Abstatt und Untergruppenbach samstags 18:30 Uhr, sonntags 09:00 Uhr oder 10:30 Uhr ändert sich ansonsten nichts.

 

Für Neckarwestheim, Talheim und Flein gibt es künftig entweder die Vorabendmesse um 18:30 Uhr oder den Sonntagsgottesdienst um 09:00 Uhr oder 10:30 Uhr. Die Änderungen unserer Gottesdienstordnung betreffen diese Orte am meisten. Wir freuen uns, wenn Sie die Änderungen positiv aufnehmen und zahlreich von unseren Gottesdienstangeboten in unseren sieben Orten unserer gemeinsamen Kirchengemeinde St. Franziskus Gebrauch machen.

 

Pfr. Michael Donnerbauer

Vikar Dr. Jens Brückner
Vikar Dr. Jens Brückner

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Schwestern und Brüder,


mit großer Freude kann ich Ihnen mitteilen, dass unser Bischof, Dr. Gebhard Fürst, mir als Pfarrer erneut einen Vikar für die kommenden zwei Jahre zur Ausbildung in unserer Kirchengemeinde St. Franziskus anvertraut hat. Wir dürfen als Kirchengemeinde für dieses Geschenk überaus dankbar sein, denn das ist bei den immer geringer werdenden Zahlen bei den Neupriestern alles andere als selbstverständlich. Unser neuer Vikar heißt Dr. Jens Brückner. Er wird sein 3. und 4. Jahr als Vikar bei uns verbringen, in Talheim wohnen und er wird offiziell am Sonntag, 18. September um 10.30 Uhr beim Gottesdienst 3.0 in Lauffen vorgestellt werden.

Ich lade Sie alle zur persönlichen Begegnung und zum Gespräch mit ihm im Anschluss an den Gottesdienst ein. Eine kurze persönliche Vorstellung von ihm finden Sie in diesen Veröffentlichungen, in den Schaukästen oder auch auf unserer Homepage. Im Namen des Kirchengemeinderates, des Pastoralteams und der ganzen Kirchengemeinde heiße ich Vikar Dr. Jens Brückner bei uns sehr herzlich willkommen und ich bitte Sie alle darum, ihn mit offenen Armen und offenen Herzen in unserer Mitte aufzunehmen, so dass er sich bei uns wohlfühlen kann. Gemeinsam mit ihm wollen wir in den kommenden zwei Jahren aus dem Glauben an Jesus Christus heraus unseren Weg als Gemeinde gehen.
Ihr Pfr. Michael Donnerbauer

Liebe Gemeindemitglieder der Kirchengemeinde St. Franziskus,


ich freue mich sehr, dass Bischof Dr. Gebhard Fürst sich entschieden hat mich für mein zweites Vikariat, also für zwei Jahre, zu Ihnen zu senden. Meinen Schuldienst werde ich im Hölderlin Gymnasium in Lauffen am Neckar leisten. Ich möchte Ihnen kurz Schlaglichter meines Werdegangs mitteilen.
Ich wurde 1987 in Mutlangen geborgen und wuchs in Welzheim auf, wo ich auch Grundschule und Gymnasium besuchte. Anschließend arbeitete ich während meines Zivildienstes im Bereich mit Senioren. Ich studierte von 2007-2012 in Tübingen Theologie und vertiefte meine Studien von 2012-2017 im Bereich der Liturgiewissenschaft.
Danach bat ich um Aufnahme in die Schar der Priesteramtskandidaten. Nach meiner Diakonenweihe 2019 war ich Domdiakon an der Kathedrale in Rottenburg am Neckar. Meine Priesterweihe feierte ich mitten im ersten Coronajahr im Juli 2020. Mein erstes Vikariat absolvierte ich in der Seelsorgeeiheit Virngrund Ost (mit den Gemeinden Ellenberg, Stödtlen, Wört und Tannhausen) hinter Ellwangen. Nun bin ich auf viele Begegnungen mit Ihnen gespannt und wünsche mir eine gute und geistliche Zeit im gemeinsamen Glauben an den dreieinen Gott.

 

Es grüßt Sie recht herzlich

 

Ihr Vikar Dr. Jens Brückner

  • Hilfstransporte Ukraine

  • Hilfstransporte Ukraine

  • Hilfstransporte Ukraine

13. Hilfstransport ins slowakisch-ukrainische Grenzgebiet

 

Am vorletzten Wochenende (12. - 14. August) waren wir mit einem weiteren Hilfsgüter-Transport, unserem 13. seit dem brutalen Überfall von Putins Armee auf die Ukraine, im slowakisch-ukrainischen Grenzgebiet. Das Bussle unserer Kirchengemeinde und insgesamt 5 Fahrerinnen und Fahrer (2 stiegen unterwegs zu) waren dieses Mal im Einsatz. Am Freitagabend gegen 20:15 Uhr starteten wir vom Gemeindezentrum St. Michael in Ilsfeld aus, gemeinsam mit einer ukrainischen Familie (4 Frauen und 1 Kind), die gebeten hatte uns mit Ihrem Auto folgen zu dürfen.
Auch dieses Mal waren die geladenen Hilfsgüter ausschließlich für das ukrainische Dubrynychi, eine 2.500 Seelen-Gemeinde mit insgesamt 9 Teilorten, im äußersten Westen der Ukraine, kurz hinter der Grenze zur Slowakei, bestimmt. Dort waren und sind weiterhin bis zu 1.000 Menschen (Frauen, Kinder, Seniorinnen, Senioren und Familien) auf der Flucht vor dem Krieg im Osten der Ukraine, untergekommen.
Täglich werden alleine in einer ehemaligen Kindertagesstätte und anderen kommunalen Gebäuden von vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern mehrere Hundert Geflüchtete, die dort ausharren, bekocht und versorgt, wie die Bürgermeisterin der Gemeinde, Frau Liubov Laver, bereits mehrfach berichtete. Auf Grund der hohen Zahl zu versorgender Geflüchteten, im Verhältnis und den Möglichkeiten einer kleinen Kommune, gingen und gehen immer wieder die Vorräte zur Neige.
Hier wollen wir weiterhin gezielt und so gut es geht helfen, um die Versorgung mit frischen, sowie haltbaren Lebensmitteln und Hygieneartikeln des täglichen Bedarfs zu sicherzustellen. Dank der Großzügigkeit vieler Familien und Einzelpersonen, sowie der Ilsfelder Hofläden/Landwirtsfamilien Conrad und Läpple kam einiges an Lebensmittel und Hygieneartikel zusammen. Zusätzlich konnten wir mit Hilfe von Geldspenden weitere Lebensmittel, wie z.B. Nudeln, Reis, H-Milch, Margarine, Öl, Saft, Obst-, Gemüse-, Wurst- und Fleischkonserven, Zucker, Salz u.v.m. einkaufen.
Beladen mit all diesen Lebensmitteln und Hilfsgütern machte sich der Hilfstransport, mit dem ukrainischen Fahrzeug im Schlepptau, also auf den Weg. Nach durchfahrener Nacht, in der es über Nürnberg, Regensburg (wo die 2 zusätzlichen Fahrer für das ukrainische Fahrzeug zustiegen), die Tschechische Republik und die Slowakei Richtung ukrainischer Grenze ging, wurde dann am Samstagmittag die slowakisch-ukrainische Grenzstation bei Vyšné Nemecké erreicht. Nach einer herzlichen Verabschiedung sahen wir das Fahrzeug in der Schlange vor dem Schlagbaum verschwinden.
Nun ging’s weiter nach Choňkovce, dem inzwischen obligatorischen Treffpunkt mit den Ukrainern aus Dubrynychi und Verladepunkt der Hilfsgüter. Dieses Mal kam die ukrainische Bürgermeisterin, gemeinsam mit ihrer Tochter mit einem Kleinbus und einem PKW, wieder persönlich über die Grenze, um die Hilfsgüter abzuholen.
Nach der erfolgten Übergabe bzw. Verladung der Nahrungsmittel und Hygieneartikel, für die sich Frau Laver und ihre Tochter sehr herzlich und mit mitgebrachten Geschenken bedankte, überreichte Sie uns eine ukrainische Fahne mit Dankesworten und Unterschriften, von in Dubrynychi untergekommenen Geflüchteten aus Charkiv, Cherson, Dnipro, Kramatorsk, Mariupol, Kiew und anderen Orten.

Leider musste Frau Laver nach kurzer Zeit weiter, um weitere vor Ort in der Ukraine nicht erhältliche Lebensmittel einzukaufen. Wie sie zuvor noch berichtete, kommt neben unserer kontinuierlichen Hilfe auch Unterstützung z.B. aus Ungarn. Nur dank dieser ehrenamtlichen Hilfeleistung, wie der unsrigen, kann die Versorgung, der dort untergekommenen Geflüchteten, aufrechterhalten werden. Ohne zusätzliche Hilfsgüter von ehrenamtlich organisierten Transporten oder Aktionen, wie von unserer Kirchengemeinde, könnte Dubrynychi die Geflüchteten nicht ausreichend versorgen...
In der Zwischenzeit erreichte uns eine Anfrage, ob wir auf dem Rückweg außerplanmäßig 2 geflüchtete Ukrainer mitnehmen könnten... Es handelte sich hierbei um den zweitältesten Sohn der Familie, welche letzte Woche unsere Unterkunft im Gemeindehaus in Flein bezogen hat, sowie die Großmutter der Familie. Die Beiden waren wohl zunächst in der Ukraine zurückgeblieben und versuchten nun nachzureisen.
Natürlich wollten wir die 2 nicht im Stich lassen und dort an der Grenze zurücklassen. Allerdings saßen die beiden an einem anderen Grenzübergang in der Region fest. Wir machten uns also auf nach Ubl'a, wo wir die Beiden an Bord nehmen sollten. Leider stellte sich heraus, dass die Großmutter keine Vollmacht für ihren knapp 17-jährigen Enkel hatte. Dieser die Grenze daher nicht passieren durfte und somit die Großmutter schließlich die Grenze alleine mit ihren Habseligkeiten zu Fuß passierte und von uns auf der slowakischen Seite aufgenommen werden konnte.
Von Ubl’a aus machten wir uns dann gegen 15:00 Uhr auf den Rückweg. Um ca. 4:30 Uhr erreichte das Bussle unsere Unterkunft im Gemeindehaus St. Clara in Flein, wo die Großmutter von ihrer Familie in Empfang genommen wurde. Kurz nach 5:00 Uhr am Sonntagmorgen war dieser Einsatz dann zu Ende.
Herzlichen Dank an alle Spenderinnen und Spender, Helferinnen und Helfer im Hintergrund (u.a. Sibylle und Jens Kübler, Caro und Sandrine Groß) und an meine 4 Mitfahrerinnen und Mitfahrer: Lea Titzmann, Sandrine Groß, Tom Büschgens und Sven Wurzbacher. Ohne all diese vielen helfenden Hände und engagierten Mitmenschen wären Transporte, wie dieser und auch die vielen anderen Hilfsaktionen unserer Kirchengemeinde nicht möglich.
Ein weiteres Mal ein herzliches Vergelt’s Gott an alle!


Unser nächster, der 14. Hilfstransport ist für das Wochenende 2. - 4. September geplant. Sachspenden können am Donnerstag (1. September) in der Zeit von 18:00 bis 19:30 Uhr im katholischen Gemeindezentrum St. Michael (Seiteneingang, rechts) Rosenweg 23 in Ilsfeld abgegeben werden. Bitte weitere Hinweis in den Amtsblättern oder online beachten! Vielen Dank!


Sascha Groß
- Vorsitzender Caritasausschuss -

Vikar Dr. Guido Bömer
Vikar Dr. Guido Bömer

Verabschiedung von Vikar Bömer am Sonntag, 17.7. um 10.30 Uhr in Lauffen

 

Am kommenden Sonntag stehen die Zeichen auf Abschied. Nach zwei Jahren in unserer Kirchengemeinde St. Franziskus wird uns Vikar Bömer in den Sommerferien verlassen, um dann im Herbst seine erste eigene Stelle als Pfarrer in der Seelsorgeeinheit Schöntal anzutreten. Als ganze Kirchengemeinde wollen wir Vikar Bömer am kommenden Sonntag, 17.7. um 10.30 Uhr im Rahmen des Gottesdienstes 3.0 für seinen zweijährigen priesterlichen Dienst bei uns Danke sagen, ihn verabschieden und ihm reichen Segen für die kommende Zeit als Pfarrer wünschen. Im Anschluss an den Gottesdienst 3.0 und der Verabschiedung gibt es einen Stehempfang im Foyer des Pauluszentrums in Lauffen (Schillerstraße 45). Bei der Gelegenheit können Sie mit Vikar Bömer ins Gespräch kommen und ihm Ihre ganz persönlichen Wünsche zum Abschied mit auf den Weg geben. Es wäre schön, wenn Sie am Sonntag in Lauffen auch dabei wären. Pfr. Michael Donnerbauer

Hilfstransport in die Ukraine
Hilfstransport in die Ukraine

11. Hilfstransport in Vorbereitung


Unser nächster, der 11. Hilfstransport, ist für das Wochenende 8. - 10. Juli geplant. Sachspenden können jeweils am Dienstag (5. Juli) und am Donnerstag (7. Juli) in der Zeit von 18:00 bis 19:30 Uhr im katholischen Gemeindezentrum St. Michael (Seiteneingang, rechts) Rosenweg 23 in Ilsfeld abgegeben werden. Vielen Dank!

Falls Sie die Hilfstransporte & Hilfsaktionen mit Geldspenden unterstützen möchten.
Hier unsere Bankverbindung:
Katholische Kirchengemeinde St. Franziskus
Verwendungszweck "Ukraine"
IBAN: DE97 6205 0000 0006 8612 29
BIC: HEISDE66XXX

Vielen herzlichen Dank!
Sascha Groß
- Vorsitzender Caritasausschuss –

Fronleichnam Untergruppenbach
Fronleichnam Untergruppenbach
Fronleichnam Untergruppenbach

Fronleichnam am 16. Juni 2022 in Untergruppenbach

 

Nach zwei Jahren konnten wir wieder dieses Fest des Glaubens gemeinsam feiern.

Bereits morgens um 6 Uhr traf sich das Helferteam um alles für den Gottesdienst auf dem Rathausplatz um 10 Uhr vorzubereiten. Bänke und Sonnenschirme aufstellen, Altar richten und natürlich die Blumenteppiche zu legen.

Hier war Frau Reineke mit ihren Helfern voll in ihrem Element.

Zwei kurze Regenschauer ließen manch einen vorwurfsvoll zum Himmel blicken, aber pünktlich vor dem Gottesdienst strahlte der Himmel wieder.

Pater Augustine und Vikar Dr. Guido Bömer leiteten den sehr inhaltsvollen Gottesdienst, musikalisch begleitet vom Musikverein Edelweis unter der Leitung von Gerd Wolss. Danach zogen wir in feierlicher Prozession mit der Monstranz und dem Leib des Herrn durch die Straßen von Untergruppenbach zunächst ins Haus der Generationen, wo schon viele Bewohner warteten und sich auf eine kurze Andacht freuten. Weiter ging dann der Weg in unsere Kirche St. Stephan in der dann der Abschluss des Gottesdienstes stattfand.

Auch das leibliche Wohl kam beim Gemeindefest nicht zu kurz. Es gab warme Gerichte und kalte Getränke sowie auch Kaffee und Kuchen.

Es war eine rundum gelungene Veranstaltung, die ohne ein gutes Helferteam natürlich nicht zu machen gewesen wäre.

An das gesamte Team herzlichen Dank für den Einsatz.

Lutz Pahlke

 

Hilfstransport in die Ukraine
Hilfstransport in die Ukraine
Hilfstransport in die Ukraine

10. Hilfstransport ins slowakisch-ukrainische Grenzgebiet

 

Am vergangenen Wochenende (17. - 19. Juni) waren wir mit einem weiteren Hilfstransport (unserem 10.), seit dem brutalen Überfall von Putins Armee auf die Ukraine, im slowakisch-ukrainischen Grenzgebiet. Insgesamt 2 Fahrzeuge und 5 Fahrerinnen und Fahrern waren dieses Mal im Einsatz. Am Freitagabend gegen 21:15 Uhr starteten vom Gemeindezentrum St. Michael, Ilsfeld aus das Bussle der Kirchengemeinde und der von Familie Golter (Weingut Golter) zur Verfügung gestellte Sprinter in die Ostslowakei. Gemeinsam wurden dieses Mal über 1.000 kg Nahrungsmittel, sowie Hygieneartikel und andere Hilfsgüter transportiert.

Dieses Mal waren die mitgebrachten Hilfsgüter ausschließlich für das ukrainische Dubrynychi, eine 2.500 Seelen-Gemeinde mit insgesamt 9 Teilorten, kurz hinter der Grenze zur Slowakei, bestimmt. Dort waren und sind weiterhin bis zu 1.200 Menschen. auf der Flucht vor dem Krieg im Osten der Ukraine, untergekommen.

Täglich werden alleine in einer ehemaligen Kindertagesstätte von vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern bis zu 200 Geflüchtete, die dort ausharren, bekocht und versorgt, wie die Bürgermeisterin des Gemeindeverbandes, Liubov Laver, bereits mehrfach berichtete. Auf Grund der hohen Zahl zu versorgender Geflüchteten, im Verhältnis und den Möglichkeiten einer kleinen Kommune, gehen immer wieder die Vorräte zur Neige.

Hier wollen wir weiterhin gezielt, so gut es geht, helfen und die Versorgung mit frischen, sowie haltbaren Lebensmitteln und Hygieneartikeln des täglichen Bedarfs unterstützen. Dank der Großzügigkeit vieler Familien und Einzelpersonen, sowie der Ilsfelder Hofläden/Landwirtsfamilien Grötzinger, Conrad und Läpple kamen wieder schnell viele Lebensmittel und Hygieneartikel zusammen. Zusätzlich konnten mit Hilfe einer Spende von 1.000 € des Ilsfelder Unternehmens HPZ Holz-Paletten-Zentrum GmbH umfangreiche weitere Lebensmittel, wie z.B. Nudeln, Reis, H-Milch, Obst-, Gemüse-, Wurst- und Fleischkonserven, Zucker, Salz u.v.m. eingekauft werden.

Als besonders tolle Überraschung für die nach Dubrynychi geflüchteten Kinder, führte der Transport dieses Mal eine riesige Kiste und mehrere kleine Kisten Playmobil, gespendet von Sabine Utz, der ehemaligen Inhaberin von Spielwaren Jäger in Ilsfeld, mit.

Beladen mit all diesen Lebensmitteln und Hilfsgütern machte sich der Hilfstransport also auf den Weg. Nach durchfahrener Nacht, in der es über Nürnberg, die Tschechische Republik und die Slowakei Richtung ukrainischer Grenze ging, wurde dann am Samstagmorgen, gegen 10:30 Uhr Choňkovce, der Treff- und Verladepunkt, erreicht. Auch dieses Mal kam die ukrainische Bürgermeisterin, sowie ein Fahrer mit einem Kleinbus, persönlich über die Grenze, um die Hilfsgüter abzuholen.

Nach der erfolgten Übergabe bzw. Verladung der Güter, für die sich Frau Laver und Ihre Begleitung sehr herzlich und mit mitgebrachten Geschenken bedankten, berichtete sie über die letzten Wochen und aktuellen Zustände in Dubrynychi. Sie schilderte bei einem gemeinsamen Mittagessen, zu dem uns eine Bewohnerin von Choňkovce, die auch als Übersetzerin wertvolle Hilfe leistet, wie dankbar man in Dubrynychi stets über die von uns gebracht Lebensmittel und Hilfsgüter ist. Nur dank kleinerer Initiativen, wie der unsrigen, kann die Versorgung, der dort untergekommenen Geflüchteten, aufrechterhalten werden. Ohne zusätzliche Hilfsgüter von privat organisierten Transporten oder Aktionen, wie die unserer Kirchengemeinde, wären die Vorräte dort schon mehrfach ausgegangen...

 

Am frühen Samstagmittag machte sich der kleine Trupp mit seinen 2 Fahrzeugen auf den Rückweg. Am frühen Sonntagmorgen kurz vor 4:00 Uhr erreichte der Hilfstransport wohlbehalten den Ausgangsort, das Gemeindezentrum St. Michael in Ilsfeld.

Herzlichen Dank an alle Spenderinnen und Spender, Helferinnen und Helfer im Hintergrund (u.a. Sibylle Kübler und Sandrine Groß) und an meine 4 Mitfahrerinnen und Mitfahrer: Lea Titzmann, Sandrine Groß, Joachim Kübler und Eduard Dits. Ohne all diese vielen helfenden Hände und engagierten Mitmenschen wären Transporte, wie dieser und auch die vielen anderen Hilfsaktionen unserer Kirchengemeinde nicht möglich.

Ein weiteres Mal ein herzliches Vergelt’s Gott an alle!

Unser nächster, der 11. Hilfstransport ist für das Wochenende 8. - 10. Juli geplant. Sachspenden können jeweils am Dienstag (5. Juli) und am Donnerstag (7. Juli) in der Zeit von 18:00 bis 19:30 Uhr im katholischen Gemeindezentrum St. Michael (Seiteneingang, rechts) Rosenweg 23 in Ilsfeld abgegeben werden. Bitte weitere Hinweis in den Amtsblättern oder online beachten! Vielen Dank!

 

Falls Sie die Hilfstransporte & Hilfsaktionen mit Geldspenden unterstützen möchten.

Hier unsere Bankverbindung:

Katholische Kirchengemeinde St. Franziskus

Verwendungszweck "Ukraine"

IBAN: DE97 6205 0000 0006 8612 29

BIC: HEISDE66XXX

 

Vielen herzlichen Dank!

Sascha Groß

- Vorsitzender Caritasausschuss -

Verabschiedung Frau Tuider
Verabschiedung Frau Tuider

Verabschiedung Pfarramtssekretärin Isolde Tuider in den Ruhestand

 

Am 19.06.2022 wurde unsere Pfarramtssekretärin im Pfarrbüro Untergruppenbach, Isolde Tuider, nach mehr als 25 Dienstjahren, in einem gut besuchten Gottesdienst in Abstatt, in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Pfarrer Donnerbauer sagte in seiner Rede ein ganz herzliches „DANKESCHÖN“ und „Vergelts Gott“ an Frau Tuider für ihren Dienst, verbunden mit den besten Wünschen des Pastoralteams, des KGR und der gesamten Mitarbeiterschaft unserer Kirchengemeinde St. Franziskus. Von der Kirchengemeinde gab es einen Laserdrucker für die Aufgaben im „Unruhestand“, einen sehr schönen Blumenstrauß sowie eine Flasche Sekt. Die Gemeindeteams Abstatt, Untergruppenbach und Ilsfeld übergaben einen wunderschönen Apfelbaum „Jakob Fischer“ in die Pflege von Frau Tuider. Gleichzeitig wurde Saskia Pahlke als neue Pfarramtssekretärin im Büro Untergruppenbach willkommen geheißen.

Beim anschließenden Stehempfang blieb man noch eine ganze Weile vor der Kirche stehen, kam ins Gespräch und genoss, trotz hoher Temperaturen, Sekt mit oder ohne Alkohol oder Orangensaft.

Danke an das Orga-Team.

Lutz Pahlke

Spendenaufruf Ukraine-Hilfe

 

Wir sammeln für unseren nächsten Hilfstransport in die Ukraine:

- Grundnahrungsmittel: Nudeln, Reis, Haferflocken, Mehl, Zucker, Salz, Öl,

  Margarine, H-Milch, Fleisch-, Wurst-, Obst- und Gemüsekonserven

- Hygiene-Artikel: Waschmittel, Duschgel, Shampoo, Seife, Damenhygiene,

  Klopapier

- Schlafsäcke / Decken

 

 

Sammelstelle/Annahmezeiten:

Katholisches Gemeindezentrum St. Michael, Rosenweg 23, Ilsfeld

Dienstag, 17. Mai, 18:00 - 19:30 Uhr

Donnerstag, 19. Mai, 18:00 - 19:30 Uhr

 

Wenn Sie anderweitige Hilfe, Unterstützung, Sachspenden oder Spenden anbieten

möchten, melden Sie sich bitte bei:

Sascha Groß, 0173 / 825 9829, sg.gross@gmx.de

 

Für Ihre Hilfsbereitschaft herzlichen Dank!

Ukraine Bild: pixabay.com; freie Nutzung
Ukraine Bild: pixabay.com; freie Nutzung

7. Hilfstransport ins slowakische-ukrainische Grenzgebiet

 

Auch am vergangenen Wochenende (6. - 8. Mai) waren wir wieder mit einem weiteren Hilfstransport, dem 7. seit dem Überfall von Putins Armee auf die Ukraine, im slowakisch-ukrainischen Grenzgebiet. Insgesamt 6 Fahrerinnen und Fahrer waren mit 2 Fahrzeugen im Einsatz. Von Ilsfeld aus startete das Bussle der Kirchengemeinde und Bernhard Grimm startete dieses Mal mit seinem Fahrzeug von Norditalien aus in die Ostslowakei. Gemeinsam wurden über 600 kg Nahrungsmittel, sowie Hygieneartikel und andere Hilfsgüter transportiert. Neben Nahrungsmitteln und Hilfsgütern für die Notunterkunft in Choňkovce, war auch dieses Mal der größte Teil der mitgebrachten Güter für das ukrainische Dubrynychi, eine 2.500 Seelen-Kommune mit insgesamt 9 Teilorten, kurz hinter der Grenze zur Slowakei, bestimmt. Dort waren und sind bis zu 1.400 Geflüchtete untergekommen. Manche nur für kurze Zeit auf der Durchreise Richtung Westen... andere für längere Zeit und in der Hoffnung, in wenigen Wochen oder Monaten wieder, in Ihre angegriffenen, bombardierten und/oder von der russischen Invasion bedrohten Dörfer und Städte zurückkehren zu können.

Täglich werden alleine im Hauptort von vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern zwischen 120 und 200 Geflüchtete, die dort auf das Ende des Krieges warten, bekocht und versorgt, wie die Bürgermeisterin des Gemeindeverbandes Liubov Laver berichtete. Auf Grund der hohen Zahl zu versorgender Geflüchteten im Verhältnis und den Möglichkeiten einer kleinen Kommune, gehen immer wieder die Vorräte zur Neige.

Hier wollen wir gezielt helfen und die Versorgung mit Lebensmitteln & Hygieneartikeln des täglichen Bedarfs sicherstellen. Dank der Großzügigkeit vieler Familien und Einzelpersonen, sowie des Holfladens Grötzinger kamen wieder schnell viele Lebensmittel und Hygieneartikel zusammen. Zusätzlich konnten mit Hilfe einer Spende (Gesamtsumme mehr als 1.500,00 Euro!) der Weinstube “Sonne” aus Lauffen umfangreiche weitere Lebensmittel, wie z.B. Nudeln, Reis, H-Milch, Obst-, Gemüse-, Wurst- und Fleischkonserven, Zucker, Salz u.v.m. eingekauft werden. Außerdem führte der Transport dieses Mal von der Kreissparkasse gespendete Kuscheltiere und den 1. Teil, in Zusammenarbeit mit Spielwaren Jäger aus Ilsfeld gespendeter Spielzeuge, für knapp 50 ukrainische Kinder mit sich.   Beladen mit all diesen Lebensmitteln und Hilfsgütern machte sich der Hilfstransport also auf den Weg. Nach durchfahrener Nacht wurde am Samstagmorgen, gegen 9:00 Uhr Choňkovce, der Treff- und Verladepunkt erreicht. Nach kurzer Wartezeit, erreichte auch das 2te, aus Norditalien kommende, Fahrzeug und eine kleine Delegation aus Dubrynychi das kleine slowakische Dorf. Auch dieses Mal kam die ukrainische Bürgermeisterin, sowie ein Fahrer mit einem Kleinbus/Van, persönlich über die Grenze, um die Hilfsgüter abzuholen. Nach der erfolgten Übergabe bzw. Verladung der Güter, für die sich Frau Laver und Ihre Begleitung herzlich und mit mitgebrachten Geschenken bedankten, berichtete sie über die letzten Wochen und aktuellen Zustände in Dubrynychi. Nur dank kleinerer Initiativen, wie der unsrigen, kann die Versorgung der dort untergekommenen Geflüchteten aufrechterhalten werden. Zwar kamen auch schon Lieferungen großer Organisationen, wie z.B. dem Roten Kreuz dort an. Aber ohne zusätzliche Hilfsgüter von privat organisierten Transporten oder Aktionen, wie die unserer Kirchengemeinde, wären die Vorräte schon mehrfach ausgegangen.  

Am frühen Samstagmittag machte sich der kleine Trupp mit seinen 2 Fahrzeugen auf den Rückweg. Leider konnten wir dieses Mal sowohl in Michalovce (Ankunftszentrum- und Registrierungszentrum für Geflüchtete dieses Teils der Ostslowakei) als auch in Košice (Verkehrsknotenpunkt zum Weitertransport der Geflüchteten in der Ostslowakei) keine Geflüchteten aufnehmen und nach Deutschland mitnehmen. Am frühen Sonntagmorgen gegen 1:30 Uhr erreichte der Hilfstransport wohlbehalten den Ausgangsort Ilsfeld.

Herzlichen Dank an alle Spenderinnen und Spender, Helferinnen und Helfer im Hintergrund (u.a. Anna Schneider und Sandrine Groß) und an meine 5 Mitfahrer: Dalila, Sandrine, Bernhard, Michael und Ulrich. Ohne all diese vielen helfenden Hände und engagierten Mitmenschen wären Transporte, wie dieser und auch die vielen anderen Hilfsaktionen unserer Kirchengemeinde nicht möglich.

Ein weiteres Mal ein herzliches Vergelt’s Gott an alle!

Der nächste Hilfstransport ist für das Wochenende 20. - 22. Mai geplant. Sachspenden können jeweils am Dienstag (17. Mai) und am Donnerstag (19. Mai) in der Zeit von 18:00 bis 19:30 Uhr im katholischen Gemeindezentrum St. Michael (Seiteneingang) Rosenweg 23 in Ilsfeld abgegeben werden. Bitte Hinweis beachten! Vielen Dank!  

Sascha Groß

- Vorsitzender Caritasausschuss –

Neue Sekretärin für unsere Kirchengemeinde St. Franziskus in Untergruppenbach


Am 1. April tritt Frau Saskia Pahlke aus Flein die Stelle als Pfarrsekretärin mit 100% Stellenumfang in unserer Kirchengemeinde St. Franziskus an. Sie wird schwerpunktmäßig im Pfarrbüro in Untergruppenbach anzutreffen sein und auch zusätzliche Stellenanteile in der Kirchenpflege übernehmen, die wir als Kirchengemeinde genehmigt bekommen haben. Es freut mich sehr, dass wir Frau Pahlke für diese neue und kombinierte Stelle gewinnen konnten. Im Namen des Kirchengemeinderates, des Pastoralteams, der Kolleginnen und der ganzen Gemeinde heiße ich Frau Pahlke bei uns sehr herzlich willkommen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit, wünschen einen guten Start und vor allem Gottes Segen.
Pfr. M. Donnerbauer

 

 

Liebe Gemeindemitglieder,

mein Name ist Saskia Pahlke, ich bin 31 Jahre alt und ab 1. April 2022 für die katholische Kirchengemeinde St. Franziskus die neue Pfarramtssekretärin in den Gebieten Untergruppenbach, Abstatt und Ilsfeld. Nach meinem Abitur habe ich eine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation erfolgreich abgeschlossen, anschließend bei der IHK und der AOK gearbeitet und freue mich jetzt auf eine neue Herausforderung in der Kirchengemeinde St. Franziskus. Die ehrenamtliche Mitarbeit in der Kirchengemeinde ist mir nicht fremd, da ich als Jugendliche Oberministrantin in Talheim war und zurzeit als Ordnerin in Flein, meinem Wohnort, tätig bin. Ich freue mich auf meine neue Aufgabe und viele von Ihnen persönlich kennenzulernen.

Saskia Pahlke
Saskia Pahlke
Kirche Heilige Dreifaltigkeit Flein
Kirche Heilige Dreifaltigkeit Flein

Hilfe für Flüchtlinge / Umbauten im Untergeschoss unseres Gemeindehauses in Flein

 

Liebe Gemeinde, liebe MitbürgerInnen,
seit nunmehr 4 Wochen müssen wir dem unsäglichen Leid und der Zerstörung durch den Krieg in der Ukraine zuschauen. Es ist schockierend und kaum zu ertragen.
Die Kirchengemeinde St. Franziskus will den Flüchtlingen aus der Ukraine, den Kindern, Frauen und Älteren, helfen und sie unterstützen oder bei uns aufnehmen.
Dazu hat der Kirchengemeinderat in seiner letzten Sitzung beschlossen, die unteren Räume in unserem Gemeindehaus in Flein wieder herzurichten und zur Unterbringung von Geflüchteten anzubieten.

 

Der Bauausschuss hat am Donnerstag die Örtlichkeit besichtigt und festgelegt was wir alles

benötigen:

- 2 Duschen einbauen

- eine Küche installieren und mit Geschirr und allem Notwendigen ausstatten

- die Räume streichen und reinigen, wohnlicher gestalten

- Elektrik überprüfen, Steckdosen richten etc.

- Möbel besorgen, Bettzeug, Bettwäsche, Handtücher etc.

- persönliche Begleitung


Hierfür benötigen wir nun dringend Ihre Hilfe und Unterstützung. Wichtig sind uns zunächst versierte Handwerker zu finden, die uns kurzfristig unterstützen können. Hier sind z.B. Elektriker, Flaschner oder auch Installateure gefragt. Kennen Sie jemand oder sind Sie im Handwerk unterwegs und haben Zeit zu helfen, dann können Sie uns gerne ansprechen. Weiterhin benötigen wir zur Finanzierung auch Geld-spenden (IBAN: DE97 6205 0000 0006 8612 29) und später dann entsprechende Sachspenden oder einfach Ihre Mithilfe bei den verschiedenen Aufgaben. Jede Art von Unterstützung nehmen wir gerne an. Bitte melden Sie sich auf dem Pfarrbüro in Talheim oder bei Lutz Pahlke unter Tel. 07131 3946878. Wir werden es dann entsprechend koordinieren. Zu erwähnen sei auch, dass wir die Räume dann nicht mehr zurückbauen werden, sondern für andere, sozial bedürftige Menschen in Notlagen verwenden wollen. Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit, Ihre Unterstützung und Ihre Hilfe für die Menschen, die unserer Hilfe dringend bedürfen.
Pfarrer Michael Donnerbauer Lutz Pahlke Gewählter Vorsitzender des Kirchengemeinderates

 

Hilfstransporte für die Ukraine

  • Bilder: S. Groß

Kath. Kirchengemeinde St. Franziskus schickt 2. Hilfstransport für die Ukraine

 

Das lange Zeit unvorstellbare ist eingetreten: es ist wieder Krieg in Europa. Der brutale und durch nichts zu rechtfertigende Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine schockiert weite Teile der Bevölkerung hier bei uns, in ganz Deutschland, ja auf der ganzen Welt. Die anfängliche Schockiert- und Betroffenheit ist schnell einer großen Hilfsbereitschaft gewichen. Auch Gemeindemitglieder unsere Kirchengemeinde St. Franziskus waren schnell entschlossen nicht tatenlos zuzusehen und so wurde kurzfristig beschlossen, den notleidenden Menschen in der Ukraine und den Kriegsflüchtlingen, die vor diesem barbarischen Krieg fliehen, zu helfen.
Bereits am vorletzten Wochenende (4.- 6. März) startete ein erster Hilfstransport unserer Kirchengemeinde. Pfarrer Michael Donnerbauer stellte den gemeindeeigenen Sprinter-Bus zur Verfügung und Spendenaufrufe für Hilfsgüter wurden via Facebook und e-Mail gestartet. Binnen 2 ½ Tagen kam einiges an Hilfsgütern zusammen, so dass der Transport am Freitagabend (04.03.22) starten konnte. Nach erfolgreicher Übergabe der Hilfsgüter und einem Stopp an der slowakisch-ukrainisch Grenze, zur Aufnahme von Flüchtenden, kehrte der Transport in der Nacht von Sonntag auf Montag (6./7. März) wohlbehalten in die Heimat zurück.
Durch die erfolgreich verlaufene Aktion motiviert und zahlreiche eingegangene Hilfs- und Unterstützungsangebote, war schnell klar, dass die Aktion am letzten Wochenende eine Fortsetzung erfahren sollte. Die Woche über wurden Hilfsgüter gesammelt und der kommende “Einsatz” geplant. Es meldeten sich weitere Freiwillige als Fahrer und der Förderverein ABI Jugendfußball (Abstatt, Beilstein, Ilsfeld) stellte seinen Mannschafts-Kleinbus zur Verfügung.
Am vergangenen Freitagabend (11. März) ging es dann wieder los Richtung slowakisch-ukrainische Grenze. Mit 2, mit Hilfsgütern voll beladenen, Kleinbussen starteten 6 Fahrer nach Choňkovce und Vyšné Nemecké. Diesmal ging die Route über Bayern, die Tschechische Republik und quer durch die Slowakei zum ersten Anlaufpunkt in Choňkovce, wo die Hilfsgüter zum Weitertransport in die Ukraine abgegeben wurden.
Nach einem weiteren Besuch der Flüchtlingsnotunterkunft in Choňkovce, bei dem über 20 Schlafluftmatratzen und Feldbetten, sowie weitere Hilfsgüter und eine private Geldspende übergeben wurden, setzte der kleine Konvoi seinen Weg nach Vyšné Nemecké an den slowakisch-ukrainischen Grenzübergang fort.
Innerhalb kurzer Zeit waren alle 10 Plätze, die zur Mitnahme von Geflüchteten zur Verfügung standen, belegt. Es wurden 3 Mütter mit Kindern, 3 Seniorinnen und ein Senior, z.B. aus Kiew und Odessa in Obhut genommen. Um die Mittagszeit (Samstagmittags) startet der Transport Richtung Heimat. Auf demselben Weg, den die 2 Kleinbusse in der Nacht zuvor in die Ostslowakei genommen hatten, fuhr man dem Heilbronner Unterland entgegen.
Gegen 2:15 Uhr am frühen Sonntagmorgen wurde der Treffpunkt beim Bürgerbüro in Ilsfeld erreicht. Dort wartete schon Oliver Marx von der Gemeindeverwaltung Ilsfeld, der für die Unterkünfte für die Geflüchteten gesorgt hatte. Bis gegen 3:00 Uhr waren alle entweder in ihre Unterkünfte oder aber zu Ihren Gastfamilien gebracht, um sich von der strapaziösen Flucht erholen zu können.
An dieser Stelle vielen herzlichen Dank an alle Spenderinnen und Spender, an alle Helferinnen und Helfer, Gewerbetreibende die unterstützt haben, Oliver Marx und seinem Team von der Gemeinde Ilsfeld für die unbürokratische Zusammenarbeit und Hilfe, dem Förderverein ABI Jugendfußball für die Bereitstellung des Mannschaftsbusses, den 5 Mitfahrern Maurice Kübler, Carsten Hasberg, J. (Name bekannt), Thomas Schiroky und Oliver Scherb.
Für das kommende Wochenende ist ein 3. Transport geplant. Sie können diesen Transport mit Spenden für Treibstoff und Verpflegung, pro teilnehmendem Fahrzeug muss mit Kosten hierfür von etwa 500 – 600 Euro(€) gerechnet werden oder mit Spenden von Nahrungs- und Hygiene-Artikeln, Verbandsmaterial und anderen Hilfsgütern unterstützen. Bitte keine Kleiderspenden!
Weitere Informationen hierzu erhalten Sie bei unseren Pfarrbüros.

Sascha Groß
- Vorsitzender Caritasausschuss -

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Bild: Sarah Frank, Factum/ADP In: Pfarrbriefservice.de
Bild: Sarah Frank, Factum/ADP In: Pfarrbriefservice.de

Persönliche Fürbitten - in St. Stephan Untergruppenbach

 

In der katholischen Kirche St. Stephan in Untergruppenbach werden an jedem ersten Sonntagsgottesdienst im Monat (nicht gemeint ist der Vorabendgottesdienst) – beginnend mit dem 8. August 2021 – persönliche Bitten der Gläubigen in die allgemeine Verlesung der Fürbitten mitaufgenommen. Die Gläubigen erhalten so die Gelegenheit, dass in ganz besonderer Weise auf ihre individuellen, persönlichen Bitten eingegangen wird und diese vor Gott gebracht werden. Die persönlichen Fürbitten sind in eine, in der Kirche stehenden, verschlossenen Holzbox einzuwerfen und werden in jedem ersten Sonntagsgottesdienst eines Monats zum Altar gebracht. Im Rahmen der Fürbitten wird sodann auf die sich in der Box befindlichen Bitten besonders Bezug genommen, um den Beistand Gottes für diese, dauerhaft anonym-bleibenden persönlichen Anliegen zu erbitten. Die Fürbitten werden nicht verlesen und verbleiben in der Box. Am Ende des Jahres ist vorgesehen, die persönlichen Fürbitten im Rahmen einer Andacht in einer Feuerschale zu verbrennen. Die Andacht bietet die Möglichkeit, diese Bitten noch einmal vor Gott zu bringen und ihm für in dem Jahr erfahrene Hilfe zu danken.

 

Fürbittbuch Bild: D. Borkert
Fürbittbuch Bild: D. Borkert

Fürbittbuch in der Pfarrkirche St. Paulus Lauffen a.N.

 

Sie haben unter der Woche die Möglichkeit ihre Gebetsanliegen in ein Fürbittbuch einzutragen. Dieses liegt auf dem Pult beim Vortragekreuz. Es wird immer bei der Hl. Messe am Tag der ewigen Anbetung miteinbezogen.

neuer Weihwasserspender
neuer Weihwasserspender

Anschaffung kontaktloser Weihwasserspender

 

Seit über eineinhalb Jahren können wir kein Weihwasser mehr beim Hereinkommen in die Kirche nehmen und in absehbarer Zeit wird sich daran auch nichts ändern. Das Weihwasser ist aber ein sehr wichtiges Zeichen, das uns immer beim Hereinkommen in eine Kirche an unsere Taufe erinnert und an die Verbindung, die Gott mit uns Menschen in der Taufe eingegangen ist. Es ist aber auch ein Zeichen des Lebens, des Schutzes, es ist ein Zeichen der Reinigung und der Erneuerung.

 

Viele Gemeindemitglieder vermissen das Weihwasser, haben uns angesprochen. und gefragt,

welche Möglichkeiten es gibt. Wir haben uns intensiv im Internet umgeschaut und sind fündig geworden. Uns war es wichtig, ein funktionelles Gerät zu einem vernünftigen Preis zu erhalten. Dies ist gelungen. Dieser Spender entspricht auch den Vorgaben der Diözese, dass der Weihwasserspender nicht mit dem Hygienespender verwechselbar sein soll. Er wird mit einem Fußpedal betätigt und gibt lediglich einen Tropfen Weihwasser ab. 

 

Bei unserem Gottesdienst zum Patrozinium St. Franziskus in Talheim werden wir Ihnen die Spender vorstellen und vorführen, aber natürlich auch weihen und befüllen.

Ab diesem Datum werden die Weihwasserspender in unseren Kirchen aufgestellt und können dann genutzt werden.

Wir denken, hiermit einen weiteren Schritt in die "Normalität" getan zu haben und auch Sie die Weihwasserspender eifrig nutzen.

 

Pfarrer Michael Donnerbauer

Lutz Pahlke (gewählter Vorsitzender des KGR)

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PR Raimund Probst

 

Diözese Rottenburg Stuttgart