Eucharistie / Kommunion

Die Erstkommunion

Bei der Erstkommunion erfahren Kinder die einladende Gemeinschaft mit Gott. Sie werden in die Mahlgemeinschaft mit Gott und der Gemeinde aufgenommen.

 

Quelle: www.katholisch.de

Kommunion Bild: Peter Weidemann In: Pfarrbriefservice.de
Kommunion Bild: Peter Weidemann In: Pfarrbriefservice.de

Erstkommunion 2019

 

28. April 2019        10:30 Uhr     Talheim

                                   10:30 Uhr     Untergruppenbach

 

                                    18:00 Uhr    Dankandacht in Talheim

                                    18:00 Uhr    Dankandacht in Talheim

 

5. Mai 2019             09:30 Uhr    Neckarwestheim

                                    09:30 Uhr    Abstatt

                                    11:00 Uhr    Neckarwestheim

                                    11:00 Uhr    Ilsfeld

 

                                  18:00 Uhr    Dankandacht für Lauffen und Neckarwestheim

                                  18:00 Uhr    Dankandacht für Ilsfeld und Abstatt

 

12. Mai 2019        10:30 Uhr     Flein

Aktuelles und Termine

Es wurden keine Termine gefunden.

Eucharistie

Was ist eucharistische Anbetung?
„Aussetzen des Allerheiligsten“ – diese Formulierung ist für Personen, die in der Liturgie tätig sind, nichts Unbekanntes. Für Außenstehende ist aber sehr schwer nachvollziehbar, was hiermit gemeint ist. Was ist also das „Allerheiligste“? Wir kennen es ja, dass dem Menschen Sachen heilig sind, zum Beispiel der Fußball-verein, der Urlaub oder das Auto. Für uns katholische Christen ist das „Allerheiligste“ das Unüberbietbare, also Gott selbst!

 

Zum zentralen Glaubensgut unserer Kirche gehört es, dass Jesus Christus nicht nur bei der Feier der Eucharistiefeier gewärtig ist, sondern auch danach in den gewandelten Gaben von Brot und Wein wirklich gegenwärtig bleibt. Gott ist in
Jesus real gegenwärtig, das ist unüberbietbar. Darum sprechen wir hier vom „allerheiligsten Sakrament des Altares“. „Aussetzen“ klingt schon etwas befremdlich, wenn man das so hört. Aber es bedeutet, dass das „Allerheiligste“ an einem besonderen Ort zur Verehrung und Anbetung aufgestellt wird.


 

Monstranz Bild: Bistum Essen / Nicole Cronauge In: Pfarrbriefservice.de
Monstranz Bild: Bistum Essen / Nicole Cronauge In: Pfarrbriefservice.de

Doch woher kommt die eucharistische Anbetung?

Dazu müssen wir ins Mittelalter zurückgehen: Zu dieser Zeit wurde die Ehrfurcht vor der Eucharistie so übermächtig, dass man es nicht mehr wagte, die heilige Kommunion zu empfangen. Die Kirche musste sogar ein Gebot erlassen, dass man wenigstens an Ostern den Leib des Herrn empfing. Mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil wurde der Mahlcharakter der Heiligen Messe wieder ins Bewusstsein gerufen. Damit wurde der häufige Kommunionempfang zur Gewohnheit. In dessen Folge nahm die Bedeutung der eucharistischen Anbetung spürbar ab. Da mag man sich die Frage stellen: Ist diese Form denn noch zeitgemäß?

 

Eine mögliche Antwort könnte uns der Heilige Pfarrer von Ars geben. Von ihm wird folgende Geschichte überliefert:

Ein Bauer kommt regelmäßig in die Kirche, bleibt lange da, ohne Gebetbuch und ohne Rosenkranz, nur den Blick zum Altar gerichtet. Der Pfarrer fragt ihn: „Was tust du denn hier die ganze Zeit über?“ Der Bauer antwortet: „Ich schaue IHN an, und ER schaut mich an. Das ist genug.“ In der eucharistischen Anbetung geht es also darum, dass ich Jesus anschaue und ER mich anschaut. Es ist etwas ganz persönliches zwischen Jesus und dem Beter. Darum ist es auch ein ganz wesentliches Element der Anbetung, diese in Stille zu halten. In der eucharistischen Anbetung können wir Jesus unser ganzes Leben bringen. Alles, was uns gerade beschäftigt. Unsere Dankbarkeit für das Gute, das uns widerfährt. Aber auch unsere Sorgen und Nöte, sowie Menschen, die uns am Herzen liegen.

 

Ab Januar sind Sie herzlich zur eucharistischen Anbetung am Sonntagabend, in unseren Kirchen St. Josef in Neckarwestheim und St. Michael in Ilsfeld, eingeladen. Lassen Sie sich auf Jesus ein!

 

Es mag vielleicht am Anfang ein kleines Wagnis sein, sich dieser Gebetsform zu öffnen. Sie werden aber als jemand Beschenktes wieder in ihren Alltag zurückkehren.

 

Diakon Xaver Käser schreibt in seinem Vorwort zu seinem Buch „Brot des Lebens“ folgenden Satz: „Anbetung ist das Sinnvollste, das eine Gemeinde tun kann.“ Entdecken wir also wieder die Bedeutung der Anbetung. Anbetung ist die höchste Form des Gebetes. Unsere Kirchengemeinde und die Kirche im Ganzen benötigt unser Gebet!

 

Danny Borkert


 

Inhaltlich und auszugsweise entnommen dem Vorwort aus dem Buch:

Brot des Lebens, Eucharistische Andachten

Autor: Xaver Käser

Verlag: Konkrete Liturgie, Verlag Friedrich Pustet

Diözese Rottenburg Stuttgart